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Zwei „European Digital Innovation Hubs“ (EDIHs) in Baden-Württemberg

Die Europäische Kommission unterstützt im Rahmen des "Digital Europe Programme" die Einrichtung von Innovationszentren zur Digitalisierung – sogenannte 'European Digital Innovation Hubs' (EDIHs).

Das europaweite Netzwerk von EDIHs zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen, in aufstrebenden Bereichen wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit zu stärken. Zusätzlich soll jeder einzelne EDIH nicht nur regionaler Ansprechpartner, sondern auch Schnittstelle zum europäischen EDIH-Netzwerk sein und die Digitalisierung des öffentlichen Sektors fördern. 


Zwei EDIHs in Baden-Württemberg

Im Rahmen einer Ausschreibung wurden nun zwei von insgesamt 17 EDIHs nach Baden-Württemberg vergeben: 'EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity' (EDIH AICS), geleitet von FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe, und 'EDIH Südwest', unter der Leitung von Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen. Die EDIHs bieten Dienstleistungen wie Beratung, Workshops, Schulungen, Machbarkeitsstudien, Labore, Testumgebungen, Entwicklungsprojekte und Unterstützung bei Finanzierungsmöglichkeiten und Marktbeobachtung an. 

 

Förderschwerpunkte der EDIHs

Der EDIH AICS fördert speziell Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit zur nachhaltigen digitalen Transformation in den Bereichen Produktion, Mobilität, Energie, Handel/Dienstleistungen und öffentliche Verwaltung.
Der EDIH Südwest konzentriert sich auf Smarte Sensorsysteme mit Edge KI und betont Resilienz, insbesondere für die Automobilwirtschaft, Gesundheit, Produktion und öffentliche Verwaltung.


Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Digitalisierungsminister Strobl betonen großes Potential der EDIHs

"Dass gleich zwei EDIH aus Baden-Württemberg im europaweiten Wettbewerb erfolgreich waren, bestätigt die Qualität der beiden Konsortien und spricht für Baden-Württemberg als Land der Innovationen und des Ideenreichtums. Die Zusammenarbeit im europäischen Netzwerk der European Digital Innovation Hubs birgt große Potentiale für den Innovationsstandort Baden-Württemberg", sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. 

Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl ergänzt: "Mit unserer Digitalstrategie digital.LÄND verfolgen wir das klare Ziel: Baden-Württemberg soll auch im 21. Jahrhundert die Innovationsregion Europas bleiben und die digitale Leitregion in Europa werden. Mit dem schönen Erfolg der beiden Konsortien knüpfen wir gezielt an unsere bisherige Erfolge an."

 

Die beiden Ministerien unterstützen die beiden EDIHs finanziell bis 2025.


Partnerschaften


Die 13 Partner des EDIH Südwest:

  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V.

  • BadenCampus GmbH & Co. KG

  • bwcon GmbH

  • Hochschule Konstanz Technik Wirtschaft und Gestaltung, BZI4.0

  • cyberLAGO e.V.

  • Hochschule Furtwangen

  • imsimity GmbH

  • Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik

  • MedicalMountains GmbH

  • Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

  • Projektpartner Oberrhein - Gesellschaft für Projektentwicklung GmbH

  • SICOS BW GmbH

  • St. Georgener Technologiezentrum GmbH

 

Die zehn Partner des EDIH AICS:

  • FZI Forschungszentrum Informatik

  • Karlsruher Institut für Technologie

  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung

  • Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg

  • Hochschule Karlsruhe

  • CyberForum e. V.

  • DIZ | Digitales Innovationszentrum GmbH

  • Technologieregion Karlsruhe GmbH

  • Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH

  • Steinbeis 2i GmbH

 

Darüber hinaus rund 200 assoziierte Partner.